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Die Landesregierung unterstützt die landesweiten Tage der jüdischen Kultur in den Jahren 2027 bis 2029.

Die Landesregierung unterstützt die landesweiten Tage der jüdischen Kultur in den Jahren 2027 bis 2029. Organisiert werden sie erneut vom Jüdischen Landesverband in Kooperation mit den jüdischen Gemeinschaften im Land sowie zahlreichen weiteren Partnerinnen und Partnern.

Diese Unterstützung ist heute von besonderer Bedeutung, da Antisemitismus spürbar zunimmt. Die Jüdischen Kulturtage setzen ein starkes Zeichen für künstlerische Vielfalt, Freiheit und ein tolerantes Miteinander. Sie verbinden Tradition und Gegenwart, zeigen die lebendige Vielfalt heutigen jüdischen Lebens und stehen klar und sichtbar gegen jede Form von Antisemitismus.

Besonders symbolisch war die Übergabe des Zuwendungsbescheids der Staatskanzlei für die Förderung der Jüdischen Kulturtage – mitten in einer Veranstaltung, die Vielfalt, Respekt und Miteinander erlebbar machte. Den Bescheid übergab Dr. Wolfgang Schneiß, Ansprechpartner für jüdisches Leben in Sachsen‑Anhalt und für Fragen des Antisemitismus. Am 28.08. fand im Forum Gestaltung die Pita‑Party statt, an der Dr. Schneiß als Ehrengast teilnahm und den Zuwendungsbescheid überreichte.

Im Innenhof des Forum Gestaltung entstand eine offene, warme Atmosphäre, in der Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kulturen und Religionen miteinander ins Gespräch kamen.

Wir wollten zeigen, was uns verbindet: gemeinsame Pita, gemeinsamer Hummus, gemeinsame Sonne. Die Gäste tanzten israelische Tänze, nahmen an Workshops teil und führten Gespräche mit Landesrabbiner Dr. Daniel Fabian, Rabbiner Igor Mendel Itkin und Professor Omar Kamil.