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Wahl in Sachsen-Anhalt: Juden mit großen Sorgen vor der AfD

Deutsche Welle

Christoph Strack30.08.202630. August 2026

Fast 1300 Mitglieder zählen die jüdischen Gemeinden in Magdeburg, Dessau-Roßlau und Halle. Sie eint die Furcht vor einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt.

„Heute richtet sich die politische Auseinandersetzung vielleicht besonders gegen die Kirchen oder gegen den Islam. Morgen kann eine andere Minderheit betroffen sein. Religionsfreiheit ist aber kein Privileg der jeweils politisch genehmen Religion.“

Inessa Myslitska ist seit Dezember 2024 Vorsitzende des Landesverbandes Jüdischer Gemeinden in Sachsen-Anhalt. Vor der Landtagswahl am 6. September äußert sie im DW-Gespräch ihre Besorgnis über eine Landesregierung unter Führung der vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuften Alternative für Deutschland (AfD).

Dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden Sachsen-Anhalt gehören drei Gemeinden an: die Jüdische Gemeinde zu Dessau-Roßlau, die Jüdische Gemeinde Halle (Saale) und die Synagogen-Gemeinde zu Magdeburg. Als Dachverband für fast 1300 Personen jüdischer Abstammung vertritt er die Interessen der jüdischen Gemeinschaft in dem Bundesland.

Interview lesen https://www.dw.com/de/wahl-sachsen-anhalt-juden-jüdische-gemeinde-afd-rechtsextrem-sorge-religionsfreiheit-kirchenasyl/a-78498023

https://www.dw.com/de/wahl-sachsen-anhalt-juden-jüdische-gemeinde-afd-rechtsextrem-sorge-religionsfreiheit-kirchenasyl/a-78498023