Führungen 2017 auf dem Toleranzweg in Wörlitz

Auf den Spuren jüdischen Lebens führt der Toleranzweg Wörlitz zur Geschichte der Juden und der Jüdischen Gemeinde mitten durch die Stadt Wörlitz, entlang an den Orten und Häusern, die an früheres jüdisches Leben erinnern. Die öffentlichen Rundgänge auf dem Toleranzweg beginnen im Jahr 2017 im Mai im Zusammenhang mit dem „Kirchentag auf dem Weg“, die Termine finden Sie im Faltblatt.

Faltblatt Toleranzweg Wörlitz 2017

Faltblatt Toleranzweg Wörlitz 2017

 

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Geocaching Sachsen-Anhalt

Geocaching Sachsen-Anhalt

Geocaching „Auf den Spuren jüdischen Lebens“ ist eine einzigartige Möglichkeit die Geschichte des Judentums durch das Prisma der Zeit zu entdecken. Am Ende des Spiels wird jede Mannschaft belohnt und der Gewinner erhält den Hauptpreis.

Geocaching ist eine Art moderne Schnitzeljagd. Ausgestattet mit einem GPS-Gerät gehen die Teilnehmer auf die Suche nach den Spuren jüdischen Lebens in den Städten Magdeburg, Halle (Saale) und Dessau. Jede Veranstaltung dauert etwa 3 bis 3,5 Stunden. Teilnehmen können alle Personen, die Lust auf ein Abenteuer mit geschichtlichen Mehrwert haben. Eine Mannschaft kann aus bis zu 5 Personen bestehen.

Veranstaltungstermine:

  • Magdeburg am 23. April 2017
  • Halle (Saale) am 14. Mai 2017, Anmeldefrist bis 7. Mai 2017
  • Dessau am 4. Juni 2017, Anmeldefrist bis 28. Mai 2017

Die Kosten betragen 5 Euro pro Mannschaft, der Betrag wird vor Ort bezahlt.

Weitere Informationen und Anmeldung über:

Facebook:   https://www.facebook.com/Geocaching-Sachsen-Anhalt-1880937832162672/
E-Mail:   geocaching@lv-sachsen-anhalt.de
Flyer:

Geocaching Sachsen-Anhalt

 

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Marsch des Lebens in Halle (Saale)

Marsch des Lebens in Halle (Saale)

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Chag Pessach Kascher weSame’ach!

חג פסח כשר ושמח!

Chag Pessach Kascher veSame'ach

 

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Emil-L.-Fackenheim-Preis für Toleranz und Verständigung 2017

Marsch des Lebens e.V.

Laut einstimmigem Beschluss des Repräsentantenausschusses der Jüdischen Gemeinde zu Halle (Saale) wird der Verein Marsch des Lebens e.V. mit dem Emil-L.-Fackenheim-Preis für Toleranz und Verständigung 2017 ausgezeichnet.

Der „Marsch des Lebens“ vereint einerseits die Erinnerung an die schrecklisten Jahre der deutschen Geschichte mit der Aufarbeitung der Vergangenheit und der Versöhnung zwischen den Nachkommen der Opfer- und Tätergenerationen und ist andererseits ein mächtiges Zeichen gegen den modernen Antisemitismus und für den Staat Israel. Seit dem Beginn der Bewegung im Jahr 2007 fanden bisher Märsche in über 300 Städten und Ortschaften statt – unter anderem auch in der Stadt Halle an der Saale.

Die erste Preisverleihung des Fackenheim-Preises fand am 9. November 2003 in der Stadthalle am Marktplatz in Halle in Anwesenheit der Tochter des Rabbiners Fackenheim, Suzy D. Goodwin, statt. Mit diesem Preis möchte die Jüdische Gemeinde zu Halle (Saale) Einzelpersonen und Organisationen auszeichnen, die mit ihrer Tätigkeit zur Verständigung zwischen jüdischen und nichtjüdischen Mitbürgern in unserer Region beigetragen haben.

Namensgeber für den Preis ist der am 22. Juni 1916 in Halle geborene Prof. Dr. Emil Ludwig Fackenheim sel. A. Der Philosoph und Rabbiner schrieb vielbeachtete Studien zu Kant, Hegel und Schelling. Fackenheim hatte an der Universität in Halle sowie an der Berliner Hochschule für die Wissenschaft des Judentums studiert und wurde 1938 zum Rabbiner ordiniert. In der Reichspogromnacht wurde er verhaftet und war bis Anfang 1939 im KZ Sachsenhausen inhaftiert. Anschließend floh er nach Großbritannien und lebte später in Kanada. 60 Jahre nach der Vertreibung aus seiner Geburtsstadt Halle wurde ihm 1999 die Ehrendoktorwürde der Halleschen Universität verliehen.

Die diesjährige feierliche Preisverleihung findet am 25. April 2017 in der Konzerthalle Ulrichskirche in Halle (Saale) statt.

 

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