Sommermachane 2016 in Bulgarien

Das Sommermachane 2016 in Kiten, Bulgarien, war wieder einmal ein voller Erfolg! Nachrichten und Berichte finden Sie auf der Seite der Jüdischen Gemeinde zu Halle (Saale).

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Aufruf der jüdischen Gemeinschaft von Sachsen-Anhalt

Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2016

Die jüdische Gemeinschaft Sachsen-Anhalts ist ein Bestandteil der vielfältigen Gesellschaft unseres Bundeslandes. Wir sehen, dass immer mehr Menschen einen Schutzstatus in Deutschland erhalten und auch länger in Sachsen-Anhalt leben werden. Viele der Flüchtlinge fliehen u.a. vor der Gewalt seitens des syrischen Machthabers Baschar al-Assad oder vor der Terrormiliz „Islamischer Staat“ und wollen in Frieden und Freiheit leben. Nach allen Pogromen, Verfolgungen, Enteignungen und diversen Diskriminierungen im Verlauf unserer eigenen Geschichte können wir, die jüdische Bevölkerung, gegenüber diesem Leid der syrischen Kriegsopfer nicht gleichgültig bleiben.

Gleichzeitig aber entstammen die Zuwanderer Kulturen, in denen der Hass auf Juden und die Intoleranz ein fester Bestandteil sind. Viele Flüchtlinge kommen aus Ländern zu uns, in denen Israel zum natürlichen Feindbild gehört. Dies verursacht bei der jüdischen Bevölkerung Unsicherheit und Angst vor einer Judenfeindlichkeit mit islamistischem Hintergrund.

Zu einer nachhaltigen Integration der neuen Bürger gehören nicht nur das Erlernen der deutschen Sprache und der Zugang zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt, sondern auch das Verständnis und die Akzeptanz des Miteinanders der verschiedenen Religionen und Kulturen. Deutschland soll als ein Land der Demokratie wahrgenommen werden, zu dessen Werten auch die Solidarität mit Israel und die Verantwortung für die Schoa gehören. Der Nahostkonflikt, Antisemitismus und eine antiisraelische Haltung dürfen nicht auf die deutschen Straßen und die deutsche Gesellschaft übertragen werden. Es muss klar sein, dass Antisemitismus in Sachsen-Anhalt nicht hinnehmbar ist, egal welchen Hintergrund er hat, egal, woher er kommt.

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Terror in Israel

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Hag Hanukka Sameach!!!

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Möge in allen Häusern das friedliche Licht leuchten!

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Demonstration „Gemeinsam gegen Terror & Krieg. Für Frieden, Mitmenschlichkeit und Solidarität“ in Magdeburg am 20.11.2015

12249698_491000327743787_3447243074379195336_n Mit einer E-Mail im Auftrag der Landesregierung vom 19.11.2015 wurden wir zu einer friedlichen Demonstration eingeladen, um an die Opfer der Terroranschläge zu gedenken und Solidarität mit den Hinterbliebenen zu bekunden. Der Organisator des Andenkens ist die Islamische Gemeinde Magdeburg e.V.

Zu diesem Aufruf möchten wir wie folgt Stellung nehmen:

Terroranschläge sind feige und unmenschliche Angriffe auf zivile und unbewaffnete Menschen. Sie sind vom bestialischen Hass oder vom ungeheuren religiösen Fanatismus geleitet.

Opfer dieses Terrors – egal ob in Paris, Ankara oder anderswo – sind unschuldige Menschen, deren Leben im Namen einer brutalen Ideologie ausgelöscht wurden. Diese Opfer darf man auf keinen Fall in zwei Kategorien teilen: Opfer, an die gedacht wird, und Opfer, die vom Gedenken ausgeschlossen werden.

Im Logo des Aufrufs findet sich eine explizite Benennung bestimmter Orte vergangener Terrorattacken – Ankara, Paris, Irak, Syrien und Beirut. Dies zeugt für uns von einer großen Ignoranz gegenüber anderen Opfern, wie z.B. in Israel oder Kenia und ist so für uns nicht akzeptabel.

Diejenigen Menschen, die während einer Demonstration in Ankara in der Türkei, beim einem Konzertbesuch in Paris in Frankreich, bei einer Museumsbesichtigung in Brüssel in Belgien, während einer Fahrt nach Hause in Jerusalem in Israel, auf einem Universitätscampus in Garissa in Kenia oder an einem beliebigen anderen Ort ermordet wurden, sind alle gleichermaßen unschuldige Opfer eines Krieges gegen die Menschlichkeit.

Dass eingetragene Vereine – in diesem Fall die Islamische Gemeinde Magdeburg e.V. – Demonstrationen und Solidaritätskundgebungen organisieren, gehört zu den schützenswerten Grundrechten unserer pluralistischen Gesellschaft. Mit der Unterstützung und insbesondere durch die Einladung zu dieser Kundgebung seitens der Landesregierung, erhält diese Veranstaltung eine ganz andere Qualität.

Wir schließen uns der Aussage des britischen Premierministers Cameron an, der treffend formulierte: „… derjenige, der die Gewalt in London ablehnt aber die Selbstmordattentäter in Israel rechtfertigt, ist selber ein Teil dieses Problems“.

Wir hoffen, dass in den Redebeiträgen im Rahmen der stattfindenden Kundgebung und bei künftigen Veranstaltungen dieser Art die israelischen und alle anderen Terroropfer gleichermaßen mit bedacht und ausdrücklich benannt werden.

 

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Jüdischer Kalender

Heute ist der: 21. Tammus 5776